Im Zuge des sich verschärfenden Klimawandels sehen wir Nachhaltigkeit als ein ganzheitliches Konzept, in dessen Sinne wir das vielfältige Potential der Landwirtschaft nutzen möchten.
Auf unserem landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaften und nutzen wir Ressourcen schonend und nachhaltig. So sollen auch in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen ökologisch innovative Projekte entstehen, um eine Vorbildfunktion für eine zukunftsfähige Integration von Leben und Landwirtschaft darzustellen.
Wir möchten nicht nur der Natur die Möglichkeit zur Regeneration geben, sondern auch den Menschen dabei unterstützen, sein und ihr Entwicklungspotential zu entfalten. Wir fokussieren uns auf das Voranbringen eines jeden Individuums durch die Bildung für nachhaltige Entwicklung für eine gesunde Lebensweise, die Stärkung von Körper und Geist, einen bewussten Konsum und eine gesunde Ernährung.
Um ein ökologisch nachhaltiges Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen, möchten wir Interessierte nicht nur am landwirtschaftlichen Betrieb teilhaben lassen. Zusätzlich sollen auch Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden, die den gemeinschaftlichen Charakter des Projekts unterstützen. So möchten wir eine Kultur- und Übernachtungsscheune für kulinarische und soziokulturelle Veranstaltungen und einen Kursraum für ein ganzheitliches Bildungsangebot anbieten.
Wir bauen auf unserem Gemeinschaftshof Gemüse, Beeren, Früchte und Nüsse an. Im Bereich des Gemüse arbeiten wir nach den Prinzipien der Permakultur im Stil des Market Gardens. Hierbei steht für uns im Fokus, mit regenerativen Methoden gesunden Boden aufzubauen, der uns mit qualitativ hochwertiger Nahrung versorgen kann.
Auf dem Acker arbeiten wir nach den Prinzipien der Permakultur. Unser Gemüse wächst im Market Garden und unsere Beeren, Früchte und Nüsse bauen wir im Syntropischen Agroforst an.
Permakultur besteht aus dem englischen Begriffen „permanent“, im Sinne von nachhaltig, und „agriculture“ für Landwirtschaft: in diesem Sinne eine Planungs- und Entwurfsmethode für eine Landwirtschaft, die ein Überleben im Einklang mit der Natur ermöglichen soll und dauerhaft stabile Ökosysteme aufbaut. Zentral ist hierbei der Anbau in multifunktionalen Ökosystemen mit einer vielfältigen, sich ergänzende Mischung aus einjährigen Feldfrüchten, mehrjährigen Stauden, Wildgehölzen, Obst- und Nussbäumen. Nähere Informationen sind auf der Seite des Permakultur Instituts zu finden.
Marketgardening beschreibt ressourcenschonenden Gemüseanbau auf kleiner Fläche, wobei das Gemüse direkt – also ohne Zwischenhandel – an die Konsument*innen verkauft wird. Daher kommt auch der Name „Market Gardening“: Gemüse wird nicht für den Supermarkt, sondern für den hofeigenen „Markt“ produziert. Einen übersichtlichen Artikel zu dem Thema Marktgärtnerei, wie man auf Deutsch auch sagt, gibt es beim Löwenzahn Verlag.
